In der Welt Magalan hat sich die überlebende Bevölkerung nach dem Einschlag des Meteoriten in vier große Fraktionen gespalten, die alle ihre eigenen Ziele und Ideale verfolgen. In diesem Artikel mit exklusiven Informationen von Piranha Bytes schauen wir uns diese Welt ein wenig genauer an. Wo leben die Berserker? Was treibt die Albs an und wer sind überhaupt die Kleriker?


Beginnen wir mit den Berserkern:
In der Vergangenheit mussten die Berserker für ihre Philosophie viele Kämpfe austragen und sind daher ein Volk starker und erbarmungsloser Krieger. Es ist ihr oberstes Ziel, Magalan wieder zu begrünen. In ihrer Heimat im Südwesten des Landes, in Edan, speisen sie neue Sätzlinge mit aus Elex gewonnenem Mana und lassen daraus die so genannten Weltenherzen wachsen. Diese verwandeln selbst die trostlosesten Ödlande wieder in fruchtbares Grün.

Saftige Wiesen zeigen das neue Gesicht Edans

Da die Fraktionen sich allerdings nicht immer gegenseitig frei gewähren und passieren lassen, ist das ein sehr aufwändiges, zuweilen schwieriges Unterfangen. Doch ist das nicht das einzige, was sie mit dem Mana, mit dem Elex, anfangen. Sie haben einen Weg gefunden, mächtige Magie zu wirken, was zu ihrer kriegerischen Ideologie sehr gut passt und so bieten sie der Bevölkerung von Edan ein neues, hoffnungsvolles Leben in Mitten der Natur.

Der Einschlagsort Ignadon

Sehr viel anders leben die Kleriker in Ignadon. Als Einschlagsort des Meteoriten im Osten bietet es ganz anders als etwa Edan eine lebensfeindliche Umgebung. Genau diesen Umstand machten sich die Kleriker zu Eigen und besiedelten diesen mit Schluchten und Lavaflüssen durchzogenen Ort. Hier sind sie versteckt und sicher, denn niemand würde auf die Idee kommen, zwischen den aktiven Vulkanen eine Heimat aufzubauen - oder zu finden.
Da sie noch sehr viel technologisches Wissen aus der alten Zeit gesammelt haben, sind sie zwar die zahlenmäßig kleinste aber dafür auch technisierteste Fraktion der freien Menschen. Als religionsbesonnenes Volk glauben die Kleriker an den Gott Calaan und verachten den Konsum von Elex aufgrund der auftretenden Nebenwirkungen Mutationen. Doch Elex kann nicht nur als Droge verwendet werden; die Kleriker benutzen es, um ihre Maschinen anzutreiben, ebenso ihre Technologien, wie Plasmagewehre und andere Waffen. Versteckt in dieser unwirklichen Umgebung hoffen und arbeiten sie auf ein Magalan hin, welches aus der Asche aufersteht und fortschrittlicher ist als je zuvor.


Die heute mächtigen Albs gehörten einst zu den Klerikern, doch haben sie sich irgendwann abgespalten, um das Elex regelmäßig konsumieren zu können. Auf Kosten von Emotionen erhalten sie dadurch mächtige Fähigkeiten und enorme Stärke. Heute leben sie im Norden, im eisigen Xacor, welches fast vollständig von Schnee und Eis beherrscht wird. Früher war dies nicht ganz so extrem, jedoch ist Elex in sich eine sehr kalte Substanz und lässt in großer Ansammlung davon die Umgebung vereisen. Die größte Ansammlung von Elex gibt es demnach im Norden, doch auch im Süden gibt es vereinzelt eisige Stellen. Diese sind immer da zu finden, wo ein "Konverter" steht, denn damit entziehen die Albs der Umgebung, Objekten, Kreaturen und Menschen das Elex, um es für sich selbst nutzen zu können. Durch Dieses von emotionalen Ketten befreit, machen sie es sich so zur Aufgabe, von den kalten und kargen Berglandschaften aus, ganz Magalan zu erobern, da sie das Elex allein für sich beanspruchen und nicht davor zurückschrecken, Schwächere für dieses Unterfangen zu opfern oder alle, die dem im Wege stehen, zu unterdrücken oder gar zu töten.


Hier sehen wir einen eisigen Konverter im sonst grünen Edan



Von der Kälte in die Hitze kommen wir nun bei den Outlaws, die im südöstlich gelegenen Tavar leben.
Auch wenn ihre Anhänger weder der komplizierten Technik oder Magie mächtig sind, sind sie sehr geschickt darin, ihre elexgegebene Freiheit in der Wüste als ihren Vorteil zu erarbeiten. Sie streifen durch die Lande immer auf der Suche nach neuen Ausrüstungen und Waffen. Oder sie rauben die Ressourcen anderer Fraktionen, im Zweifel sogar in Form von Personen, wenn es an eigenem Wissen und Kow-How fehlt.
Diese Freiheit, die sie von den anderen Parteien unterscheidet, da sie sich weder einem Gott, noch festen hierarchischen Strukturen und Regeln fügen, ist ihr höchstes Gut und dieses lassen sie sich auch von niemandem nehmen. Das Elex verarbeiten sie zu Drogen, in Form von selbstgepanschten Stims. Diese steigern die geistigen und körperlichen Fähigkeiten und machen das Leben ein wenig erträglicher in dieser harten und schweren Zeit.


Die Wüste Tavar ist die Heimat der Outlaws



Die Ruinen der alten Welt findet man überall auf Magalan, besonders in Abessa


Das waren die vier großen Fraktionen und Länder Magalans, doch diese Welt ist noch viel größer. So finden wir als Abschluss für diesen Artikel das Land Abessa im Zentrum des Kontinents. Es ist der Schmelztiegel der Länder. Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit an einem Ort versa... falsches Universum.
Dennoch, in Abessa stoßen Menschen unterschiedlichster Herkunft und Ideologie aufeinander und haben neue Gruppierungen, kleine Fraktionen untereinander gegründet. Viele Ruinen der alten Welt und weitläufige, grüne Wiesen prägen das Bild Abessas.



Eine große Kuppel/Barriere in Abessa